
Über das Konzert
Bei Genesis trifft Musik auf Geschichte und Dialog. In symphonischen Konzerten erklingen Werke des deutsch-jüdischen Komponisten Baruch Berliner, darunter „Genesis“ und „Abraham“. Seine Kompositionen verbinden Texte aus Tora, Altem Testament und Koran und schaffen so eine Klangwelt, in der unterschiedliche Traditionen hörbar miteinander in Beziehung treten.
Die Musikerinnen und Musiker treten direkt mit dem Publikum in Austausch: Sie erzählen von ihrer Arbeit, geben Einblicke in die Entstehung der Stücke und öffnen persönliche Zugänge zur Musik – auf Deutsch und in ihren Muttersprachen.
Baruch Berliner wurde 1942 in Tel Aviv geboren. Seine Familie floh vor dem Nationalsozialismus und überlebte den Holocaust, kehrte später nach Berlin zurück. Diese Lebensgeschichte prägt sein Schaffen und verleiht den Konzerten eine besondere Tiefe – Musik, Erinnerung und Dialog treffen hier aufeinander.
Lange Nacht der Religionen - Musikalische Hawdala und Führung durch die historische Synagoge KAJ
5. September 2026
Die Veranstaltungen sind Teil des Berliner Projekts „Genesis – Musik, Kunst und Religion im Dialog“, das von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert wird und unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin steht.
Unter dem Motto „Mitgefühl“ lädt die jüdische Gemeinde Kahal Adass Jisroel (KAJ) zu zwei Veranstaltungen ein, die Musik, Begegnung und Dialog miteinander verbinden.
Am Samstag erleben die Gäste eine musikalische Havdala mit anschließender Führung durch die historische Synagoge. Dabei erhalten sie Einblicke in jüdische Traditionen, das Gemeindeleben und die Geschichte der KAJ. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum persönlichen Austausch bei Getränken und kleinen Snacks.
Am Sonntag folgt ein etwa einstündiges Konzert mit Werken verschiedener jüdischer Komponisten unter Beteiligung des deutsch-jüdischen Komponisten Dr. Baruch Berliner. Junge Musikerinnen und Musiker des Musikgymnasiums Carl Philipp Emanuel Bach gestalten das Programm gemeinsam mit professionellen Künstlern. Eine Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Berlin sowie dem Projekt „Musikalische Stolpersteine“ wird angestrebt.
Die Veranstaltungen möchten Begegnung ermöglichen, Vorurteile abbauen und zeigen, wie Musik und Kultur Menschen unterschiedlicher Religionen und Weltanschauungen miteinander verbinden können.
Die Veranstaltungen sind Teil des Berliner Projekts „Genesis – Musik, Kunst und Religion im Dialog“, das von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert wird und unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin steht.

